Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von omis bei einer Software-Präsentation im Meetingraum – eine Kollegin erklärt die Benutzeroberfläche des omis Tools auf einem großen Bildschirm.

Ladeinfrastruktur 2030: Tankstellen neu definiert

E-Mobilität verändert die Tankstellenbranche grundlegend. Erfahren Sie, wie Ladeinfrastruktur, Serviceprozesse & Kundenerwartungen den Markt neu formen.

Die rasante Zunahme von Elektrofahrzeugen (EVs) verändert grundlegend, wie und wo Energie „getankt” wird. Statt an klassischen Zapfsäulen laden E-Autos an Stromanschlüssen – zu Hause, am Arbeitsplatz, auf Parkplätzen oder entlang der Autobahn. Diese Entwicklung stellt Tankstellenbetreiber vor enorme Umbrüche. Erfolgsfaktor Ladeinfrastruktur: Studien und Branchenexperten betonen, dass flächendeckende Ladepunkte in ausreichender Zahl und vor allem hoher technischer Verfügbarkeit entscheidend für die Akzeptanz von E-Mobilität sind. Verbraucher zögern den Kauf eines E-Autos hinaus, wenn sie skeptisch sind, ob genügend funktionierende Ladestationen verfügbar sind – „Reichweitenangst” und Ladefrust gelten als größte Hürden der Elektromobilität. Entsprechend haben Politik und Wirtschaft ambitionierte Ziele: So soll zum Beispiel allein in Deutschland die Zahl öffentlicher Ladepunkte bis 2030 auf eine Million anwachsen. Doch die Transformation reicht über den quantitativen Ausbau hinaus – sie erfasst Betriebsmodelle, Service-Prozesse, Preismodelle und das gesamte Kundenerlebnis rund ums Laden.

Aufbau und Management der Ladeinfrastruktur

Die Planung und Organisation von Ladestationen unterscheidet sich deutlich vom klassischen Kraftstoff-Geschäft. Einerseits braucht es viel mehr Standorte: Öffentliche Lader sollen eine ähnliche Bequemlichkeit und Dichte bieten wie das herkömmliche Tankstellennetz. Andererseits sind E-Autos flexibler – sie laden überall, wo Strom ist. Kurzstreckenfahrer tanken häufig zuhause oder beim Einkaufen. Damit entfällt langfristig ein wichtiger Umsatzbringer herkömmlicher Tankstellen, insbesondere im städtischen Bereich. Neue Wettbewerber wie Ladepark-Betreiber, Energieversorger und Supermärkte drängen zusätzlich auf den Markt. Traditionelle Mineralölkonzerne reagieren unterschiedlich: Einige rüsten ihre Stationen mit Hochleistungsladern aus, andere stoßen Tankstellennetze sogar ab.

Herausforderungen bei Standort und Netz

Beim Ausbau der Ladeinfrastruktur stehen Betreiber vor praktischen Problemen. So erfordert schnelles Laden hohe elektrische Leistung – Netzanschlüsse am Standort müssen leistungsfähig genug sein. Besonders in Städten und an Autobahnraststätten reicht die bestehende Stromnetz-Kapazität oft nicht aus, um mehrere 150+ kW-Schnelllader zu betreiben. Die Optionen reichen vom Netzausbau über Batterie-Puffer bis hin zum Anschluss ans Mittelspannungsnetz. Auch der Platzbedarf verändert sich: Während Verbrenner nach 5 Minuten weiterfahren, stehen E-Autos teils 30 Minuten und länger am Ladepunkt. Stationen müssen daher mehr Park- und Aufenthaltsfläche einplanen – etwa zusätzliche Stellplätze, Sitzgelegenheiten, Gastronomie und gepflegte Sanitäranlagen. Mehrere Betreiber investieren bereits in solche Konzepte: So erweitert BP sein Angebot um „Schnellladen für unterwegs” mit leistungsstarken Stationen, um Ladezeiten zu verkürzen. Shell plant bis 2025 weltweit 500.000 Ladepunkte und kooperiert im Einzelhandel (z.B. mit Waitrose-Supermärkten in Großbritannien) – Ladeparks sollen Kunden attraktive Aufenthaltsmöglichkeiten bieten.

Hand hält Smartphone mit der omis App, die eine Liste von Reports anzeigt – mobile Nutzung von omis.

Insgesamt zeichnet sich ab, dass Ladeinfrastruktur in zwei Hauptumfeldern wächst:

  • Urban (viele AC-Lader nahe Wohnorten für Fahrer ohne Eigenheim-Stellplatz)
  • und Autobahn (HPC-Lader für Langstreckenreisen).

Zudem gilt: Ein professionell gemanagter Standort macht den Unterschied – insbesondere bei Nacht, auf Langstrecken oder in unbekannter Umgebung. Hier zeigt sich, dass Betreiber mit einem starken Servicekonzept punkten. Plattformen wie omis unterstützen bei der Planung, Durchführung und Qualitätssicherung dieser Prozesse – standortübergreifend, transparent und revisionssicher.

Vorausschauende Planung

Betreiberunternehmen wie EnBW planen Ladestandorte mit Blick auf die Zukunft – oft basierend auf der in ~5 Jahren erwarteten Auslastung. Deshalb sind heute mancherorts Ladepunkte noch schwach ausgelastet: Im Schnitt waren 2024 in Deutschland nur 17 % der öffentlichen Lader gleichzeitig belegt. Dieses Überangebot ist teils bewusst: Viele aktuell „noch nicht genutzte” Säulen werden mit dem Hochlauf der E-Fahrzeuge benötigt. Die Kunst besteht darin, rechtzeitig genug Ladeinfrastruktur bereitzustellen, ohne Ressourcen zu verschwenden. Für die nächsten Jahre gilt: Das Ladenetz wächst vorerst schneller als die Zahl der E-Autos, doch genau das soll die Kaufnachfrage stimulieren – schließlich nehmen Verbraucher nur dann ein E-Auto, wenn sie auf verfügbare Lademöglichkeiten vertrauen können.

Stärken traditioneller Anbieter

Klassische Tankstellenbetreiber besitzen gewisse Startvorteile beim Ladeinfrastruktur-Aufbau. Ihre Standorte sind bereits erschlossen – Grundstück, Parkplätze, Shop, WC sind vorhanden. Das spart Investitionskosten gegenüber Newcomern, die neue Flächen entwickeln müssten. Zudem genießen etablierte Marken das Vertrauen der Kunden und können so vorhandene Gastronomie besser in Szene setzen. Große Mineralölkonzerne verfügen über das nötige Kapital und Know-how in der Standortbetreibung, um Lade-Hardware zu finanzieren und ins laufende Geschäft zu integrieren. Dennoch erfordert der Wandel erhebliche Investitionen und neue Kompetenzen. Legacy-Strukturen – z.B. eingespielte Abläufe rund um Kraftstofflogistik – verlieren an Wert, während Know-how in Elektrotechnik, Software und Netzanschluss immer wichtiger wird. Traditionelle Player müssen also intern umlernen oder Partner ins Boot holen, um im “Charging Business” mitzuhalten.

Wartung, Instandhaltung und Verfügbarkeit

Hohe Verfügbarkeit der Ladestationen ist ein kritischer Erfolgsfaktor, noch wichtiger als im Benzin- und Dieselgeschäft. Ein Verbrennerfahrer findet an fast jeder Ausfahrt eine offene Tankstelle – und dort mehrere Zapfsäulen mit nahezu 100% Betriebszeit. Ein E-Mobilist hingegen hat oft weniger Ausweichmöglichkeiten, wenn eine Ladesäule ausfällt. Zuverlässigkeit ist daher das A und O für das Kundenerlebnis. Leider ist die Realität der jungen Ladeinfrastruktur noch verbesserungswürdig: In den USA endet laut J.D. Power jeder fünfte Ladeversuch erfolglos, meist wegen defekter oder inoperabler Stationen. Auch Untersuchungen in Europa zeigen, dass je nach Betreiber 10–20 % der Schnelllader zu einem gegebenen Zeitpunkt außer Betrieb sein können. Solche Ausfälle wären im Kraftstoffmarkt undenkbar und verdeutlichen den Handlungsbedarf. Uptime (Betriebszeit) ist nicht umsonst zu einem KPI der Branche geworden.

Neue Formen des Störungsmanagements

Moderne Ladestationen sind hochkomplexe IoT-Geräte – sie bestehen aus Leistungselektronik, Software, Bezahlsystem und Vernetzung. Die Fehlerbilder reichen von Hardwaredefekten (z.B. Kabel, Steckerkupplungen, Leistungselektronik) über Display- oder Kartenleser-Ausfälle bis zu Kommunikations- und Softwareproblemen. Dies erfordert ein Umdenken im Service: Klassische Tankstellentechnik (Mechanik, Pumpen) unterschied sich stark.

Ein effizientes Störungsmanagement ist daher essenziell. Digitale Monitoring-Lösungen überwachen den Status jeder Ladesäule in Echtzeit und ermöglichen automatisierte Fehleranalysen. Systeme wie omis stellen durch automatisierte Workflows sicher, dass Serviceeinsätze schnell eingeleitet und SLA-Vorgaben eingehalten werden. So können Ausfallzeiten um bis zu 30 % reduziert werden.

Durchgängige Service-Workflows – vom ersten Fehleralarm bis zur Entstörung – sind essenziell, um Ausfallzeiten minimal zu halten. Wartungsverträge definieren klare Reaktionszeiten und Uptime-Garantien für Servicepartner. Beispielsweise kann vereinbart sein, dass binnen 24 Stunden nach Meldung ein Techniker vor Ort sein muss. Solche Abläufe sind in der IT oder bei Geldautomaten längst etabliert und werden nun auf die E-Ladeinfrastruktur übertragen.

Präsentation am Bildschirm – Frau zeigt einem Team, wie die omis Software zur Berichtserstellung genutzt wird.

Prävention und regelmäßige Wartung

Neben dem Beheben akuter Störungen gewinnt präventive Instandhaltung an Bedeutung. Betreiber führen regelmäßige Checks durch: Ist die Ladekabel-Isolation intakt? Funktionieren Verriegelungen und Not-Aus-Schalter? Sind Display und Anschlüsse sauber und unbeschädigt? Auch Witterungseinflüsse und Vandalismus spielen eine Rolle. Routineaufgaben wie das Reinigen der Anschlüsse, Kabelmanagement (um Kabelbrüche zu vermeiden) und Software-Updates halten die Stationen einsatzfähig. Wichtig ist zudem die Klärung der Zuständigkeiten: Wer trägt Wartungs- und Reparaturkosten – der Standortbesitzer, der CPO oder der Hardware-Lieferant? Oft werden Vollwartungsverträge mit Herstellern abgeschlossen, inkl. Ersatzteilgarantien, um teure Ausfälle nach Ablauf der Gewährleistung zu vermeiden. So hat z.B. die California Energy Commission ermittelt, dass erweiterte Serviceverträge für DC-Lader über $800 pro Jahr kosten können – eine Investition in Zuverlässigkeit. Angesichts der neuen Technik fehlt es der Branche noch an genügend geschulten Servicetechnikern. Experten weisen auf einen Mangel an Elektro-Technikern hin, die oft weite Gebiete abdecken müssen. Umso wichtiger sind Standards und Trainings: Einheitliche Fehlercodes, zertifizierte Schulungen und Erfahrungsaustausch können helfen, die Reparaturzeiten zu verkürzen.

Die Integration solcher Maßnahmen in zentrale Wartungssysteme erhöht nicht nur die Verfügbarkeit, sondern senkt langfristig die Lebenszykluskosten. So hat zum Beispiel volenergy seine Ex-Zonenpläne als digitale Versionen in ihre bestehende omis Instanz implementiert. So können sowohl MitarbeiterInnen als auch PartnerInnen bei Wartungsarbeiten schnell darauf zugreifen ohne ganze Ordnersysteme mitnehmen zu müssen. Das erhöht die Sicherheit auf den Tankstellen enorm.

Teammeeting mit einer Frau, die auf ein Dokument zeigt und gemeinsam mit Kollegen eine Lösung bespricht

Vom Tankstellen- zum Lade-Service

Tankstellenbetreiber sind es gewohnt, einen reibungslosen 24/7-Betrieb zu gewährleisten – diesen Anspruch übertragen sie nun aufs Laden. Einige bewährte Prozesse lassen sich adaptieren: So wie tägliche Rundgänge an der Tankstelle Zapfsäulen, Preisanzeigen und Hygiene prüfen, müssen nun Ladesäulen und Umfeld regelmäßig kontrolliert werden. Besonderes Augenmerk liegt auf der Funktionstüchtigkeit der Technik und der Sauberkeit am Standort – beides kann der Betreiber als eigenes Qualitätsmerkmal nutzen. KPMG bestätigt, dass E-Autofahrer gerade auf gepflegte, gut funktionierende Ladestationen Wert legen. Hier können traditionelle Anbieter punkten, die bereits Erfahrung im Facility-Management und Kundenservice vor Ort haben. Natürlich ersetzt das nicht den technischen Support, doch es ergänzt ihn: Ein geschultes Service-Team vor Ort (oder per Hotline) kann einfache Hilfestellung leisten – analog zum Tankwart früherer Tage, der bei Problemen half. Insgesamt entsteht ein neues Service-Paradigma: Weg von der anonymen Ladesäule hin zu einem ganzheitlich gemanagten Lade-Standort, der durch hohe Verfügbarkeit Vertrauen schafft.

Hier zahlt sich Prozessdigitalisierung aus: Tools wie omis ermöglichen eine systematische Planung und Dokumentation aller Wartungsaktivitäten. Betreiber erhalten einen Überblick über Prüfintervalle, gesetzliche Vorgaben und den Zustand ihrer Ladeinfrastruktur. Das schafft Planungssicherheit, entlastet die Administration und vereinfacht Audits.

Gleichzeitig helfen zentrale Dashboards und Analysefunktionen dabei, aus den Wartungsdaten strategische Entscheidungen abzuleiten. Welche Stationen verursachen hohe Servicekosten? Wo häufen sich Ausfälle? Mit solchen Informationen lassen sich Investitionen gezielter planen.

Preisbildung und Monetarisierungsmodelle

Ein weiteres zentrales Element des “Charging Business” ist die Frage, wie sich mit dem Laden Geld verdienen lässt. Geschäftsmodelle rund ums Laden stehen noch am Anfang; viele Anbieter experimentieren mit Preis- und Servicekonzepten. Fakt ist: Elektrizität als Ware ist deutlich günstiger als Kraftstoff, und Heimlader zahlen oft nur ~30 Cent/kWh, was umgerechnet günstiger als Benzin ist. Öffentliche Schnellladeanbieter können jedoch Aufschläge verlangen, da sie Komfort und Zeitersparnis bieten. Typischerweise wird beim DC-Laden pro entnommener kWh abgerechnet – etwa zu Festpreisen zwischen 0,40–0,80 €/kWh je nach Anbieter. Ein Beispiel aus den USA: Ein großes Schnellladenetz berechnet $0,48 pro kWh für spontane Nutzer, während Mitglieder $0,36 zahlen. Zum Vergleich: Der durchschnittliche Haushaltsstrompreis lag 2022 dort bei $0,16/kWh. Diese Differenz zeigt, dass öffentliches Laden einen Mehrwertpreis erzielt, der die Infrastruktur- und Betriebskosten decken soll.

Verschiedene Preismodelle

Neben dem gängigen kWh-Tarif gibt es Zeitkomponenten (z.B. Blockiergebühren, wenn man nach Ladeende stehenbleibt) und Pauschalen (Startgebühr pro Ladevorgang). Einige Betreiber bieten Abos oder Mitgliedschaften an, die gegen monatliche Grundgebühr vergünstigte kWh-Preise ermöglichen – analog zu Rabatt-Systemen im Kraftstoffmarkt. Andere setzen auf dynamische Preise: höhere Tarife zu Peak-Zeiten oder für High-Power-Charging, um Lastspitzen abzubilden. Auch Roaming-Vereinbarungen beeinflussen die Preise – z.B. wenn ein Fahrer mit einem Ladekarten-Verbund an fremden Stationen lädt, können Aufschläge anfallen. Hier bemüht sich die EU um Standards, damit E-Mobilisten transparenter und ohne dutzende Apps laden können. Seit April 2024 müssen z.B. alle neuen Schnelllader in der EU Kartenzahlung direkt am Terminal akzeptieren, was spontane Ladevorgänge erleichtert. Bestehende Ladestationen müssen bis 01.01.2027 umgerüstet werden. Einheitliche Preisauszeichnung – etwa in ct/kWh wie an der Zapfsäule in ct/L – wird diskutiert, um Vergleichbarkeit für Kunden zu erhöhen.

Direkte vs. indirekte Einnahmen

Schon im klassischen Tankstellengeschäft kamen die Hauptgewinne nicht vom Kraftstoffverkauf, sondern vom Shop und der Gastronomie. Ähnlich dürfte es beim Laden sein: Während der Stromverkauf oft nur geringe Margen bringt, lässt sich während der Ladepause Zusatzgeschäft generieren. Kaffee, Snacks, Restaurants, Shops, Autowäschen – all das hält Fahrer bei Laune und trägt zum Umsatz bei. Besonders auf Langstrecken sind Fahrer bereit, für eine angenehme Pause Geld auszugeben. Stationen entlang der Autobahn profitieren von diesem Effekt am meisten: Dort werden hohe Ladeleistungen nachgefragt, was pro Minute mehr kWh (und Umsatz) bedeutet, und zugleich entstehen Umsätze im Café, während die Kunden die Ladezeit überbrücken. Einige Anbieter denken noch einen Schritt weiter: Zusatzdienste wie reservierbare Ladeplätze (Garantie ohne Wartezeit), Premium-Lounges gegen Gebühr oder Park&Charge-Pakete (kombiniertes Laden und Parken in Innenstädten) könnten neue Einnahmequellen werden. Zudem gibt es Überlegungen, Ladeinfrastruktur in Energienetz-Dienstleistungen einzubinden – z.B. Lastmanagement oder Rückspeisung (Vehicle-to-Grid) gegen Vergütung durch Netzbetreiber. Kurzfristig steht jedoch der klassische Absatz im Vordergrund: Strom verkaufen und dabei möglichst Kunden binden, die regelmäßig kommen.

Monetarisierung in der Praxis

Viele Mineralölunternehmen sehen im Laden einen zukunftsträchtigen Markt und investieren trotz derzeit geringer Renditen kräftig. BP prognostiziert, dass sein EV-Geschäft ab 2025 profitabel sein wird. Shell hat klare strategische Säulen definiert: städtische Lade-Hubs, Schnelllader auf Hauptverkehrsachsen und Partnerschaften mit Einzelhandel – all das zielt darauf, eine kritische Masse an Nutzern zu erreichen. Denn in der Regel gilt: Auslastung ist der Schlüssel zur Wirtschaftlichkeit. Ein Ladepark rechnet sich erst, wenn genügend Fahrzeuge pro Tag laden (ähnlich wie ein Tankstellenshop Mindestkundenzahlen braucht). Daher setzen Betreiber auf Skaleneffekte – große, gut positionierte Ladeparks – und auf Differenzierung, um Fahrer gezielt anzulocken (dazu im nächsten Abschnitt mehr). Trotz hoher Anfangsinvestitionen zeigen erste Erfolgsbeispiele (z.B. Tesla Supercharger-Netz), dass man mit einem dicht vernetzten, zuverlässigen Ladenetz nicht nur Einnahmen generieren, sondern auch die Markenloyalität der Kunden steigern kann.

Kundenerwartungen und Lade-Erlebnis

Elektromobilität stellt neue Ansprüche an das Kundenerlebnis, die über den reinen Ladevorgang hinausgehen. E-Autofahrer erwarten heute ein Laden, das komfortabel, sicher und nahtlos ist – idealerweise ähnlich einfach wie das Tanken von Benzin, trotz der längeren Dauer.

Wichtigkeit der Verfügbarkeit

Der vielleicht entscheidendste Erwartungsfaktor ist, dass eine benötigte Ladestation verfügbar und funktionstüchtig ist. Nichts frustriert mehr, als mit wenig Restakku an einen defekten oder belegten Lader zu kommen. Hier haben viele Fahrer bereits negative Erfahrungen gemacht – wie erwähnt, klagt ein erheblicher Anteil über Ladeabbrüche und Out-of-Service-Stationen. Die Branche reagiert mit Transparenz-Apps (Anzeige freier Stationen in Echtzeit) und durch Öffnung vormals proprietärer Netze. Beispielsweise erlaubt Tesla mittlerweile auch Fremdfabrikaten Zugang zu Teilen seines Supercharger-Netzes, da dessen hohe Zuverlässigkeit branchenweit Maßstäbe setzt. Für Fahrer zählt am Ende die verlässliche Verfügbarkeit von Strom – wer dies bieten kann, gewinnt Vertrauen und Marktanteile.

Bequemlichkeit und Einfachheit

Ladeerlebnisse sollen möglichst benutzerfreundlich sein. Kunden erwarten intuitive Bedienung der Ladesäule, problemlose Authentifizierung (am liebsten Plug & Charge, wo das Auto sich automatisch identifiziert) und gängige Zahlungsmethoden ohne Hürden. Die Zeiten, in denen man fünf verschiedene Apps oder RFID-Karten brauchte, sind vorbei – Roaming-Abkommen und EU-Vorgaben erleichtern den Zugang. Bereits heute sind viele Ladekarten interoperabel, und die Entwicklung geht zur Integration: Autohersteller bauen Ladefinder ins Navi ein und bieten ein zentrales Abrechnungssystem an. Mercedes-Benz etwa errichtet eigene „Charging Hubs” mit reservierbaren Plätzen und Markenbranding, um ein Premium-Ladeerlebnis zu schaffen. Solche Angebote zielen darauf, das Laden nahtlos in die Mobility Journey einzufügen.

Aufenthalt und Zusatzangebote

Weil das Laden länger dauert als das Tanken, rücken Kundenkomfort und Zeitvertrieb in den Fokus. Fahrer wünschen sich während der Wartezeit sinnvolle Beschäftigung oder Entspannung. Laut Umfragen sind insbesondere Ladegeschwindigkeit, Kosten und Zeitvertreib die kritischen Zufriedenheitsfaktoren. Viele Ladestandorte reagieren darauf, indem sie dem Kunden „mehr bieten”: kostenlose WLAN-Hotspots, bequeme Sitzgelegenheiten, Cafés oder Einkaufsmöglichkeiten direkt am Ladepunkt. So kann die Ladepause z.B. zum Kaffeetrinken, E-Mails checken oder Einkaufen genutzt werden. In Autobahnnähe entstehen teils Lounge-Bereiche für Reisende, in der Stadt kombinieren Einkaufszentren das Parken mit Laden als Service für Kunden. Diese Customer Experience ist ein wichtiges Differenzierungsmerkmal: Eine saubere, sichere Umgebung mit Beleuchtung und Überdachung schafft Vertrauen, besonders bei nächtlichem Laden. Auch familiengerechte Angebote (Spielplatz, Wickelraum) können den Unterschied machen, ob E-Mobilisten gezielt einen Ladeort ansteuern. Insgesamt gilt: Das Ladeerlebnis sollte positiv und stressfrei sein – das Fahrzeug lädt, und der Fahrer kann die erzwungene Pause möglichst produktiv oder angenehm verbringen.

Hohe Ansprüche, hoher Wettbewerb

Da E-Autofahrer digital vernetzt sind, sprechen sich gute wie schlechte Ladeerlebnisse schnell herum (Stichwort: Bewertungen in Apps). Anbieter stehen somit im Wettbewerb um die Kundenzufriedenheit. Diese umfasst neben der reinen Verfügbarkeit und dem Preis auch Soft Facts wie Freundlichkeit des Service (Hotline-Verfügbarkeit bei Problemen), Transparenz (klar ausgewiesene Tarife, Ladefortschritt-Anzeige) und Kulanz bei Störungen. Wer hier überzeugt, bindet Kunden langfristig – ähnlich wie Tankstellen bislang mit Gratis-Windschutzscheibenreinigung oder Loyalty-Programmen Kundenloyalität förderten.

Mann mit Mikrofon spricht vor einem Bildschirm während einer Live-Demo der omis Software

Wettbewerbsvorteil Ladeinfrastruktur – Fazit

Ladeinfrastruktur hat sich vom infrastrukturellen Nebenprozess zu einem zentralen Wettbewerbsfaktor in der Mobilitätsbranche entwickelt. Autohersteller, Energieversorger und Mineralölunternehmen – alle investieren in das Ladenetz als strategisches Asset. Ein dichter, zuverlässiger und kundenfreundlich organisierter Verbund von Ladestationen kann über Markenwahl und Standortattraktivität entscheiden. Das zeigt sich exemplarisch an Tesla: Deren proprietäres Supercharger-Netz galt lange als Alleinstellungsmerkmal, das Käufer in die eigene Ökosystem-Welt zog und für hohe Zufriedenheit sorgte. Nun öffnen andere Hersteller und Betreiber ihre Netze oder kooperieren, um nicht abgehängt zu werden. Differenzierung durch Qualität heißt die Devise: Ladeanbieter versuchen, sich etwa durch überlegene Standorte, höchste Ladeleistung oder Zusatzservices abzuheben.

McKinsey identifiziert drei Kernfaktoren für erfolgreiche Ladeanbieter:

  1. Standortnetz – viele günstig gelegene Ladepunkte in Reichweite der Kunden,
  2. Ladeleistung – schnellere Lader verkürzen Wartezeiten,
  3. Partnerschaften – z.B. mit Einzelhandel oder Flottenbetreibern, um Nutzung und Mehrwert zu steigern.

Gepaart mit attraktiver Customer Experience (Reservierungen, Shops, Gastronomie) entsteht so ein Angebot, das Fahrer gezielt anzieht und bindet.

Für klassische Tankstellen könnte die Organisation der Ladeinfrastruktur zum Differenzierungsmerkmal im Wettbewerb werden. Nicht jeder Standort wird überleben, wenn Verbrenner-Umsätze wegbrechen – aber diejenigen, die sich als zuverlässige „Lade-Hubs” etablieren, haben beste Chancen. Hier lassen sich jahrzehntelange Erfahrungen aus dem Tankstellengeschäft nutzen: Kundennähe, Betriebsführung, Sicherheitsstandards. Gleichzeitig müssen Innovationen Einzug halten, von der Hochvolt-Technik bis zur digitalen Plattform. Das „Charging Business” erfordert somit ein Umdenken auf allen Ebenen. Es ist mehr als das Aufstellen von Säulen – es umfasst Planung mit Weitblick, proaktiven Service, kluge Preisstrategien, kundenorientierte Angebote und die richtigen Partner. Wer diese Puzzleteile erfolgreich zusammensetzt, wird im Zeitalter der Elektromobilität eine führende Rolle einnehmen. Die klassische Tankstelle wandelt sich zur Mobilitätsstation der Zukunft – und die jetzige Pionierphase entscheidet, wer im neuen Ökosystem die Nase vorn hat.

omis ist einer dieser Partner und kann Ihnen helfen den notwendigen Weitblick zu erlangen.

Fordern Sie eine Demo an und überzeugen Sie sich selbst, wie Ihre Ladeinfrastruktur digital zukunftssicher wird.

Symbolische Darstellung einer Lösung: Eine Hand zeichnet eine Brücke zwischen zwei Holzblöcken, um einer Figur den Weg zur Glühbirne – dem Symbol für eine Idee oder Innovation – zu ermöglichen.

Schnittstellen zwischen omis und Dienstleister-Systemen

Das Instandhaltungs- und das zugehörige Störungsmanagement in dezentralisiert organisierten Strukturen, wie Tankstellennetzen, erfordern spezifische Systeme, die digital und direkt mittels flexibler Schnittstellenlösungen verbunden werden können. Dadurch kann ein reibungsloser und sicherer Austausch von Informationen und Daten gewährleistet werden.

omis 4.0 ist eine solche cloud-basierte Softwarelösung. Auf der einen Seite weist unsere Software einen hohen Grad an Standardisierung auf, auf der anderen Seite kann sie flexibel an Kundenbedürfnisse angepasst werden. Zudem ist der Einsatz mit einem minimalen Schulungsaufwand möglich. Wichtig zu verstehen ist, dass omis kein Ersatz für ERP-Systeme oder Ticket-Systeme von Servicedienstleistern ist, sondern damit verbunden wird. „omis ist das Anwender-freundliche Frontend, welches eine einfache und schnelle Übermittlung von Fehlermeldungen ermöglicht“, erklärt Franz Berneder, Vertriebsmanager bei omis.

Ein Beispiel für eine direkte Schnittstelle ist die zu TSG, welche unserem gemeinsamen Kunden die Erstellung und Bearbeitung von Fehlermeldungen in einem einzigen System (omis) ermöglicht. Fehler- oder Störmeldungen werden direkt von omis and die Instandhaltungsmanagement-Software von TSG übertragen, wo sie bearbeitet werden. Der aktuelle Status wird laufend an omis zurück gemeldet. Die Ergebnisse: Wesentliche Kosten- und Zeitersparnisse für alle Beteiligten – keine unnötigen E-Mails oder Anrufe, keine missverständliche Kommunikation, keine doppelte Aufnahme.

Ein weiterer Anwendungsfall ist Huth Kassensysteme. Bevor die Schnittstelle realisiert wurde, mussten die Stationäre Meldungen zu Störungen mittels E-Mail oder Telefon an Huth melden und erhielten dort eine Art Huth-Reparatur-Ticket. Dank der Schnittstelle werden Störmeldungen automatisch in beiden Systemen abgelegt und an einen Huth-Techniker, der für die Problembehebung verantwortlich ist, weitergeleitet. Anwender profitieren von einem weitaus geringerem Aufwand indem sie Meldungen nicht mehr in zwei verschiedenen Systemen erfassen müssen. Fehler in der Kommunikation werden minimiert und die Problemlösung erfolgt wesentlich rascher.

Christ Wash Systems stellt ein weiteres Beispiel für eine erfolgreich implementierte Schnittstelle dar. Meldungen werden an Christ weitergeleitet wo die verantwortlichen Mitarbeiter sie im System erfassen. Meldungen in omis können pausiert, weitergeführt, beendet und abgeschlossen werden. Zusätzlich können Notizen zu Meldungen erfasst werden. Arbeitsberichte werden per E-Mail an omis gesandt und zugehörigen Meldungen können beigefügt werden.

Unternehmen, die ihre Prozesse optimieren wollen, haben durch unsere relativ neue Schnittstelle zu Topteq Tankstellentechnik zahlreiche Vorteile. Ticket werden automatisch an das Topteq System übertragen, wodurch manuelle Eingaben reduziert und Fehler vermieden werden. Zusätzlich müssen Topteq Mitarbeiter nicht mehr zwischen zwei Systemen wechseln. Arbeitsprotokolle und Notizen können mittels der Schnittstelle übertragen werden und bei einer Meldungen abgelegt werden. Alles in allem, erhöht die Schnittstelle die Effizienz, fördert die Transparenz, verbessert die Qualität und wirkt positiv auf die Kundenzufriedenheit.

Ein ähnliches Beispiel ist die bidirektionale Schnittstelle zum Dienstleister Scheidt & Bachmann. Tickets werden nicht mehr mittels E-Mail sondern über die Schnittstelle übertragen. Die Vermeidung von Kommunikationsfehler, eine verkürzte Reaktionszeit und Status-Updates in Echtzeit sind nur ein paar der resultierenden Vorteile.

Im Moment konzentrieren wir uns bei omis auf unsere neueste Entwicklung – den IoT Hub. Dieser ist in der Lage, viele verschiedene Datenquellen in einem Tool zu vereinen. Die notwendigen Maßnahmen erfolgen automatisch und Workflow-gesteuert in omis 4.0. Der omis IoT Hub basiert auf intelligenten Algorithmen und agiert als die zentrale Stelle an die alle Störungen automatisch (mittels einer API) von diversen Ausstattungen gemeldet werden. Dadurch stellt er eine ideale Ergänzung zu bestehenden Ticketsystemen dar und ermöglicht eine umfassende IoT-Strategie.

Beleuchtete TEAM-Tankstelle am Abend mit modernen Zapfsäulen, überdachter Fahrbahn und angeschlossenem Shop – Sinnbild für energieeffiziente Infrastruktur und kundenorientierten Service.

Wie wir Theorie in Praxis umsetzen

Entdecken Sie, wie automatisierte Arbeitsabläufe und intelligentes Fehlermanagement die Wartung optimieren, Ausfallzeiten reduzieren und die betriebliche Effizienz steigern können.

Bei der Verwaltung ihrer Anlagen und der Behebung auftretender Fehler stehen viele Betreiber von Tankstellen vor der Herausforderung, die Kontrolle über verschiedene Systeme zu behalten. Dabei stellen sich Fragen wie „Wer hat einen Überblick darüber, welche Fehler auftreten?“, „Welche davon wurden bereits einem Dienstleister zugewiesen?“ oder „Welche sind noch nicht behoben?“. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung sind wir überzeugt, dass vorausschauende Wartung hier ein wichtiges Stichwort ist. Fehler müssen so früh wie möglich erkannt und behoben werden. Darüber hinaus müssen Prozesse im Hintergrund (z. B. die Beauftragung eines Dienstleisters) automatisiert werden.

Der Schlüssel zum Erfolg? Workflow-gesteuertes Fehlermanagement in Kombination mit IoT-Lösungen. Unsere Lösung? Der omis IoT Hub, der mehrere Quellen in einem Tool vereinen kann. omis fungiert als zentrale Drehscheibe für alle Fehler, die von verschiedenen Geräten automatisch (über eine API) gemeldet werden. Er folgt intelligenten Algorithmen und qualifiziert Fehler vorab, bevor ein Ticket generiert wird – eine ideale Ergänzung zu bestehenden Ticketsystemen, die eine End-to-End-IoT-Strategie ermöglicht.

Genug zur Theorie… viel interessanter ist, wie dies in der Praxis funktioniert! Die team energie GmbH & Co. KG ist unser erster Kunde, der den omis IoT Hub live an seinen Tankstellen einsetzt. Das Unternehmen betreibt ein Tankstellennetz mit rund 100 Tankstellen, 84 Baumärkten und 117 landwirtschaftlichen Standorten mit rund 5.400 Mitarbeitern. Für Wartungsfragen nutzt das Unternehmen bereits eine Software, die in naher Zukunft nicht ersetzt werden soll. Mit der Implementierung des omis IoT Hub verfolgt die Energieabteilung (Tankstellen) das Ziel, Wartungsprozesse zu automatisieren und zu optimieren.

In einem ersten Schritt werden die Waschanlagen von Washtec über eine API mit unserem IoT Hub verbunden. omis prüft Fehlermeldungen vorab und leitet sie über eine Schnittstelle an die bestehende Softwarelösung weiter, wo sie vom Team Energie wie gewohnt bearbeitet werden. Diese erste Phase wird im Laufe des Dezembers in Betrieb genommen. In einem zweiten Schritt wird das Kassensystem, in dem verschiedene Anlagen zusammengeführt sind, angeschlossen (Kasse, Zahlungsterminal, Zapfsäulen). Über eine API werden Fehler direkt an omis übertragen. Darüber hinaus ist die direkte Anbindung von Kaffeemaschinen und Kühlgeräten geplant.

Die automatisierte Übertragung verbessert die Qualität der Fehlermeldungen und ermöglicht die direkte Weiterleitung an Dienstleister. Das Ergebnis: Anlagen sind in kürzester Zeit wieder verfügbar und umsatzbereit. Außerdem kann der Verwaltungsaufwand deutlich reduziert werden. Alles in allem eine Investition, die sich in kürzester Zeit amortisiert!

Moderne, beleuchtete Tankstelle in der Dämmerung mit mehreren Zapfsäulen und überdachter Fahrbahn – Symbolbild für zeitgemäßen Tankstellenbetrieb und 24/7-Verfügbarkeit.

Was sind Ihre größten Herausforderungen im Bereich Wartung?

Unternehmen mit einem umfangreichen Tankstellennetz müssen eine Vielzahl unterschiedlicher Anlagen verwalten und dabei Ausfallzeiten auf ein Minimum reduzieren. In der Regel sind dafür mehrere verschiedene Systeme erforderlich, um die Anlagen zu überwachen und Fehler frühzeitig zu erkennen. Dies bringt automatisch verschiedene Herausforderungen mit sich, denen sich die Betreiber stellen müssen.

Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung in der Branche haben wir uns gefragt: Was sind die wichtigsten Herausforderungen im Bereich Wartung und wie können wir dabei helfen, diese zu bewältigen?

Eine große Herausforderung sind verstopfte Dieselfilter, die den Tankvorgang verlangsamen und zu Verzögerungen und Frustration bei den Kunden führen können. omis ist mit Sensoren ausgestattet, die die Filterleistung überwachen. Es gibt Echtzeit-Warnmeldungen aus, wenn Filter kurz vor der Verstopfung stehen, und ermöglicht so eine proaktive Wartung. Dies verhindert unerwartete Ausfallzeiten, sorgt für einen reibungslosen Ablauf an den Tankstellen und gewährleistet ein besseres Kundenerlebnis.

Ein weiteres Hauptproblem ist die Wasserverschmutzung in Kraftstofftanks, die zu Schäden an Geräten und Fahrzeugen führen und die Nichteinhaltung von Branchenvorschriften zur Folge haben kann. omis kann mit Sensoren in Kraftstofftanks verbunden werden, um Wasserverschmutzungen in Echtzeit zu erkennen und das Personal zu warnen, bevor das Problem eskaliert. Dies verringert das Risiko von Geräteschäden, verbessert die Kraftstoffqualität und gewährleistet die Einhaltung von Umwelt- und Sicherheitsstandards.

Als Nächstes kann ein Papiermangel in Zahlungsterminals zu Betriebsverzögerungen und einem schlechten Kundenservice führen. omis überwacht den Papierstand in OPTs und sendet frühzeitige Warnmeldungen, wenn der Papiervorrat zur Neige geht, um sicherzustellen, dass er vor dem vollständigen Aufbrauchen ersetzt wird. Dies gewährleistet den kontinuierlichen Betrieb der Zahlungsterminals, vermeidet Serviceunterbrechungen und erhöht die Kundenzufriedenheit.

Eine weitere Herausforderung im Zusammenhang mit Zahlungen sind fehlerhafte Kartenlesegeräte in Zahlungsterminals, die zu verlorenen Transaktionen, Umsatzverlusten und frustrierten Kunden führen können. omis verfolgt den Betriebsstatus von Kartenlesegeräten in OPTs und sendet sofortige Warnmeldungen, wenn eine Fehlfunktion festgestellt wird. Umsatzverluste werden minimiert, eine schnelle Lösung von Problemen wird gewährleistet und das Kundenerlebnis wird verbessert, indem die Zahlungsterminals voll funktionsfähig bleiben.

Ein großes Problem für Betreiber sind Ausfallzeiten von umsatzstarken Geräten wie Autowaschanlagen und Kaffeemaschinen, die zu Umsatzverlusten und Unzufriedenheit bei den Kunden führen. omis überwacht die Leistung von Autowaschanlagen und Kaffeemaschinen und liefert Echtzeitdaten zu Ausfallzeiten und Leistungstrends sowie Warnmeldungen, wenn Probleme auftreten. Dies erhöht die Betriebszeit, maximiert die Einnahmen aus diesen Dienstleistungen und verbessert die Kundenzufriedenheit, indem sichergestellt wird, dass die Geräte immer verfügbar sind.

Darüber hinaus verursachen Dampfrückgewinnungssysteme, die für die Einhaltung von Umweltvorschriften unerlässlich sind, häufig automatische Pumpenabschaltungen, die den Betrieb stören. omis kann in Dampfrückgewinnungssteuerungssysteme integriert werden, um deren Leistung zu überwachen und unnötige Pumpenabschaltungen durch vorausschauende Wartung zu verhindern. Das Ergebnis: Reduzierte Betriebsausfallzeiten, Einhaltung von Umweltvorschriften und reibungsloser Kraftstoffausgabebetrieb.

Die Verwaltung mehrerer Systeme und die Erstellung aussagekräftiger Berichte kann zeitaufwändig und ineffizient sein. omis bietet anpassbare Workflows, mit denen Betreiber Arbeitsaufträge automatisieren, den Status von Geräten überwachen und detaillierte Berichte von einer einzigen Plattform aus erstellen können. Dies reduziert manuelle Eingriffe, bietet einen umfassenden Überblick über alle Vorgänge und ermöglicht datengestützte Entscheidungen zur Leistungsverbesserung.

Unser Schlüssel zum Erfolg?

Workflow-gesteuertes Fehlermanagement in Kombination mit IoT-Lösungen (z. B. Sensoren). Unser omis IoT Hub ist in der Lage, mehrere Quellen in einem Tool zu vereinen. omis fungiert als zentrale Drehscheibe für alle Fehler, die von verschiedenen Geräten automatisch (API) gemeldet werden. Die zur Behebung erforderlichen Schritte werden in omis 4.0 automatisch (workflowgesteuert) initiiert und verwaltet. Der omis IoT Hub folgt intelligenten Algorithmen und qualifiziert Fehler vorab, bevor ein Ticket generiert wird. Damit ist der omis IoT Hub auch eine ideale Ergänzung zu bestehenden Ticket-Systemen und ermöglicht eine durchgängige IoT-Strategie.

Visualisierung der omis IoT-Wolke: Darstellung eines digitalen Ökosystems, das verschiedene Tankstellen-Assets wie Zapfsäulen, Waschstraßen, Preisanzeigen und Kassensysteme miteinander vernetzt. Die Grafik zeigt, wie diese Geräte über die omis Schnittstelle mit der zentralen Cloud-Plattform verbunden sind, um Zustandsdaten, Wartungsinformationen und Störmeldungen in Echtzeit bereitzustellen – für mehr Transparenz, Effizienz und Verfügbarkeit im gesamten Tankstellenbetrieb.

omis IoT Hub: Multiple Sources – One Tool

Neue Geschäftsmodelle wie z. B. unbemannte Shops an EV-Ladestationen führen zu neuen Anforderungen hinsichtlich der Organisation und Professionalisierung von Wartungsaufgaben. Betreiber benötigen eine Reihe verschiedener Systeme, um die Kontrolle über ihre Anlagen und anstehende Fehler zu behalten. Einige wichtige Fragen in diesem Zusammenhang sind: Wer kann den Überblick darüber behalten, welche Fehler auftreten, welche davon bereits einem Dienstleister zugewiesen sind und welche noch nicht bearbeitet wurden?

Kommen wir zurück zum Beispiel der unbemannten Geschäfte. Ein großer Vorteil ist, dass sie rund um die Uhr geöffnet sind. Um dies zu ermöglichen, muss die Verfügbarkeit der Geräte so hoch wie möglich sein, was wiederum automatisch zu einer höheren Kundenzufriedenheit beiträgt. Dank Ferndiagnose und Fernwartung können viele Probleme und Fehler aus der Ferne behoben werden. Aber was ist mit Schäden an Geräten wie Kühlgeräten, Kaffeemaschinen oder Beleuchtungen – ein wichtiger Aspekt für die Sicherheit während der Nachtstunden. Kunden werden nicht bereit sein, Fehler zu melden. Im Gegenteil – aufgrund der negativen Erfahrung werden sie den Standort möglicherweise nicht wieder besuchen. Gerade bei unbemannten Standorten kann die Unsicherheit bei Neukunden relativ hoch sein. Die Nutzung der Geräte ist für viele von ihnen neu, und Probleme oder Fehler führen zu einer schlechten Kundenerfahrung.

Vorausschauende Wartung ist hier ein wichtiges Stichwort. Fehler müssen so früh wie möglich erkannt und behoben werden, idealerweise bevor der Kunde sie bemerkt. Darüber hinaus müssen die Prozesse im Hintergrund (z. B. die Kontaktaufnahme mit einem Servicetechniker) automatisiert werden. Der Schlüssel zum Erfolg ist ein workflowgesteuertes Fehlermanagement in Kombination mit IoT-Lösungen (z. B. Sensoren). Je besser die gesamte Infrastruktur organisiert ist, desto höher sind die Chancen, sich von der Konkurrenz abzuheben und eine überlegene Marktposition aufzubauen. Eine Lösung ist der omis IoT Hub, der mehrere Quellen in einem Tool vereinen kann. omis fungiert als zentrale Drehscheibe für alle Fehler, die von verschiedenen Geräten automatisch (API) gemeldet werden. Die zur Behebung erforderlichen Schritte werden in omis 4.0 automatisch (workflowgesteuert) initiiert und verwaltet. Der omis IoT Hub folgt intelligenten Algorithmen und qualifiziert Fehler vorab, bevor ein Ticket generiert wird. Damit ist der omis IoT Hub auch eine ideale Ergänzung zu bestehenden Ticketsystemen und ermöglicht eine durchgängige IoT-Strategie.

omis 4.0 ist eine cloudbasierte Softwarelösung, die speziell für dezentrale Organisationsstrukturen entwickelt wurde. Mehr als 5.000 Standorte nutzen omis bereits zur Digitalisierung wichtiger Instandhaltungsaufgaben und profitieren von spürbaren Kosteneinsparungen, deutlichen Qualitätsverbesserungen, höherer Anlagenverfügbarkeit und reduzierten Bearbeitungszeiten. Durch seinen modularen Aufbau lässt sich omis an die individuellen Bedürfnisse jedes Kunden anpassen.

Frau mit Einkaufstüten und Smartphone vor einem weißen E-Auto an einer Ladesäule – Symbolbild für komfortables Laden während des Einkaufs an der Tankstelle.

Mit Workflow-Systemen und IoT zu intelligenteren Einkaufserlebnissen

Elektrofahrzeuge und die dazugehörigen Ladestationen verändern das gesamte Geschäftsmodell rund um Autos dramatisch. Außerdem haben sie einen großen Einfluss auf andere Branchen wie den Convenience- und Lebensmitteleinzelhandel. Viele unbemannte EV-Ladestationen erfordern neue Konzepte wie unbemannte Geschäfte oder Läden. Allerdings treiben nicht nur Elektrofahrzeuge, sondern auch Personalmangel und Personalkosten die Entwicklung dieser neuen Geschäftsmodelle voran.

Vorausschauende Wartung ist in diesem Zusammenhang ein wichtiges Stichwort, da Fehler so früh wie möglich erkannt werden müssen, idealerweise bevor der Kunde sie bemerkt. Es reicht jedoch nicht aus, Fehler nur frühzeitig zu erkennen, auch die Prozesse im Hintergrund müssen funktionieren (z. B. die Beauftragung eines Servicetechnikers). Der Schlüssel zum Erfolg ist ein workflowgesteuertes Fehlermanagement in Kombination mit IoT-Lösungen (z. B. Sensoren).

Der größte Vorteil unbemannter Geschäfte ist, dass sie rund um die Uhr geöffnet sind. Um die Geschäfte rund um die Uhr offen halten zu können, muss die Verfügbarkeit der Geräte so hoch wie möglich sein. Eine hohe Verfügbarkeit trägt automatisch zu einer hohen Kundenzufriedenheit bei. Dank Ferndiagnose und Fernwartung können viele Probleme und Fehler aus der Ferne behoben werden. Aber was ist mit mechanischen Schäden an Geräten wie Kühlgeräten, bei denen die Temperatur steigt, defekten Kaffeemaschinen oder kalten Pizzaöfen? Ein weiterer wichtiger Aspekt bei unbemannten Geschäften ist die Beleuchtung als wichtiger Faktor für die Sicherheit während der Nachtstunden. Ladenbetreiber benötigen eine Reihe verschiedener Systeme, um die Kontrolle über ihre Geräte und auftretende Fehler behalten zu können. Wer kann den Überblick behalten – welche Fehler treten auf? Welche davon sind bereits z. B. einem Dienstleister zugewiesen? Welche sind noch nicht bearbeitet?

Die gute Nachricht ist, dass solche Workflow-Systeme bereits für den traditionellen Kraftstoffeinzelhandel existieren und leicht auf diese neuen Geschäftsmodelle übertragen werden können. Je besser die Organisation der gesamten Lade- und Shop-Infrastruktur ist, desto höher sind die Chancen, sich von der Konkurrenz abzuheben und eine starke Marktposition aufzubauen.

Kunden werden nicht bereit sein, Fehler zu melden. Im Gegenteil, aufgrund der negativen Erfahrung ist es unwahrscheinlich, dass sie die Website erneut besuchen werden. Insbesondere an unbemannten Standorten kann die Unsicherheit unter den Kunden relativ hoch sein. Die Nutzung der Geräte ist für viele neu, und Probleme oder Fehler führen zu einer schlechten Kundenerfahrung. Der Schlüssel zum Erfolg ist hier die Benutzerfreundlichkeit. Ob es nun um das Laden von Elektroautos oder das Einkaufen in unbemannten Geschäften vor Ort geht – für die Kunden muss es so einfach wie möglich sein.

omis ist eine cloudbasierte Softwarelösung, die speziell für dezentrale Organisationsstrukturen entwickelt wurde. Mehr als 5.000 Standorte nutzen omis bereits für wichtige Wartungsaufgaben und profitieren von spürbaren Kosteneinsparungen, einer deutlichen Qualitätsverbesserung, einer höheren Geräteverfügbarkeit und verkürzten Bearbeitungszeiten. Durch seinen modularen Aufbau kann omis an die individuellen Bedürfnisse jedes Kunden angepasst werden. In diesem Zusammenhang sind unsere Kunden Betreiber von unbemannten Geschäften. Wenn ihre Wartungsprozesse so bequem wie möglich gestaltet werden, hat dies automatisch positive Auswirkungen auf ihre Kunden.

Nahaufnahme eines E-Autos beim Ladevorgang an einer Ladesäule – eine Hand steckt das Ladekabel in den Ladeanschluss des Fahrzeugs. Symbolbild für moderne E-Mobilität und Ladeinfrastruktur an der Tankstelle.

Mit Cloud-basierten Workflow-Systemen das Abenteuer Elektro-Laden meistern

Im Allgemeinen verbessert sich die Reichweite von Elektrofahrzeugen. Je nach Außentemperatur kann sie jedoch erheblich variieren. Dank verschiedener Lade-Apps und Navigationsgeräte ist es recht einfach, eine Ladestation zu finden, aber einige Fragen bleiben offen, z. B.: Kann ich meine Ladekarte verwenden? Ist das Ladegerät verfügbar? Wichtige Informationen, die in Navigationssystemen oft fehlen und manuell mit anderen Apps verglichen werden müssen. Außerdem gibt es weder im Navigationssystem noch vor Ort eine Preisauszeichnung.

Erfahrungen eines Elektro-Fahrers der ersten Stunde

Im wirklichen Leben sind die Dinge oft anders als erwartet!

Als ich an der Ladestation ankomme, regnet es in Strömen. Ein Supercharger mit 360 kW verspricht schnelles Laden. Jetzt beginnt die Herausforderung. Die Ladestation hat kein Dach und ich versuche, mich unter meinem Regenschirm zu verstecken. Das Display des Ladegeräts ist ziemlich verwirrend und viel zu niedrig angebracht, sodass man sich bücken muss, was mit einem Regenschirm in der Hand nicht so einfach ist. Gemäß den Anweisungen auf dem Display werde ich aufgefordert, die Ladepunktnummer einzugeben. Diese Information befindet sich auf der Halterung des Ladesteckers, ist jedoch extrem klein gedruckt und im Dunkeln nicht lesbar. Zusätzlich zu meinem Regenschirm benötige ich die Taschenlampenfunktion meines Smartphones, um den Ladepunkt zu identifizieren. Schließlich wähle ich den richtigen Ladepunkt aus und schaffe es, mein Auto aufzuladen.

Das Elektro-Rennen

Wenn man die Chance haben will, ein Rennen zu gewinnen, muss man zunächst einmal starten. Wenn man die Startlinie überquert, warten noch mehrere Herausforderungen bis zur Ziellinie. Elektroautos werden das gesamte Geschäftsmodell rund um Autos dramatisch verändern und auch andere Branchen wie den Convenience- und Lebensmitteleinzelhandel stark beeinflussen. Viele EV-Ladestationen werden neue Konzepte wie unbemannte Geschäfte oder Läden erfordern. Allerdings werden nicht nur Elektrofahrzeuge, sondern auch Personalmangel und Personalkosten die Entwicklung dieser neuen Geschäftsmodelle vorantreiben.

Dank Ferndiagnose und Fernwartung können viele Probleme und Fehler aus der Ferne behoben werden. Aber was ist mit mechanischen Schäden am Ladegerät oder an der umgebenden Infrastruktur (z. B. Beleuchtung, Luftprüfer, Staubsauger usw.)? Betreiber von Ladestationen benötigen eine Reihe verschiedener Systeme, um die Kontrolle über ihre Geräte und auftretende Fehler behalten zu können. Wer kann den Überblick behalten – welche Fehler treten auf? Welche davon sind bereits z. B. einem Dienstleister zugewiesen? Welche sind noch nicht bearbeitet?

Die gute Nachricht ist, dass solche Workflow-Systeme bereits für den traditionellen Kraftstoffeinzelhandel existieren und leicht auf diese neuen Geschäftsmodelle übertragen werden können. Je besser die Organisation der gesamten Ladeinfrastruktur ist, desto höher sind die Chancen, sich von der Konkurrenz abzuheben und eine starke Marktposition aufzubauen.

omis ist eine cloudbasierte Softwarelösung, die speziell für dezentrale Organisationsstrukturen entwickelt wurde. Mehr als 5.000 Standorte nutzen omis bereits für wichtige Wartungsaufgaben und profitieren von spürbaren Kosteneinsparungen, einer deutlichen Qualitätsverbesserung, einer höheren Verfügbarkeit der Geräte und verkürzten Bearbeitungszeiten. Durch seinen modularen Aufbau kann omis an die individuellen Bedürfnisse jedes Kunden angepasst werden.