Nahaufnahme eines E-Autos beim Ladevorgang an einer Ladesäule – eine Hand steckt das Ladekabel in den Ladeanschluss des Fahrzeugs. Symbolbild für moderne E-Mobilität und Ladeinfrastruktur an der Tankstelle.

Mit Cloud-basierten Workflow-Systemen das Abenteuer Elektro-Laden meistern

Im Allgemeinen verbessert sich die Reichweite von Elektrofahrzeugen. Je nach Außentemperatur kann sie jedoch erheblich variieren. Dank verschiedener Lade-Apps und Navigationsgeräte ist es recht einfach, eine Ladestation zu finden, aber einige Fragen bleiben offen, z. B.: Kann ich meine Ladekarte verwenden? Ist das Ladegerät verfügbar? Wichtige Informationen, die in Navigationssystemen oft fehlen und manuell mit anderen Apps verglichen werden müssen. Außerdem gibt es weder im Navigationssystem noch vor Ort eine Preisauszeichnung.

Erfahrungen eines Elektro-Fahrers der ersten Stunde

Im wirklichen Leben sind die Dinge oft anders als erwartet!

Als ich an der Ladestation ankomme, regnet es in Strömen. Ein Supercharger mit 360 kW verspricht schnelles Laden. Jetzt beginnt die Herausforderung. Die Ladestation hat kein Dach und ich versuche, mich unter meinem Regenschirm zu verstecken. Das Display des Ladegeräts ist ziemlich verwirrend und viel zu niedrig angebracht, sodass man sich bücken muss, was mit einem Regenschirm in der Hand nicht so einfach ist. Gemäß den Anweisungen auf dem Display werde ich aufgefordert, die Ladepunktnummer einzugeben. Diese Information befindet sich auf der Halterung des Ladesteckers, ist jedoch extrem klein gedruckt und im Dunkeln nicht lesbar. Zusätzlich zu meinem Regenschirm benötige ich die Taschenlampenfunktion meines Smartphones, um den Ladepunkt zu identifizieren. Schließlich wähle ich den richtigen Ladepunkt aus und schaffe es, mein Auto aufzuladen.

Das Elektro-Rennen

Wenn man die Chance haben will, ein Rennen zu gewinnen, muss man zunächst einmal starten. Wenn man die Startlinie überquert, warten noch mehrere Herausforderungen bis zur Ziellinie. Elektroautos werden das gesamte Geschäftsmodell rund um Autos dramatisch verändern und auch andere Branchen wie den Convenience- und Lebensmitteleinzelhandel stark beeinflussen. Viele EV-Ladestationen werden neue Konzepte wie unbemannte Geschäfte oder Läden erfordern. Allerdings werden nicht nur Elektrofahrzeuge, sondern auch Personalmangel und Personalkosten die Entwicklung dieser neuen Geschäftsmodelle vorantreiben.

Dank Ferndiagnose und Fernwartung können viele Probleme und Fehler aus der Ferne behoben werden. Aber was ist mit mechanischen Schäden am Ladegerät oder an der umgebenden Infrastruktur (z. B. Beleuchtung, Luftprüfer, Staubsauger usw.)? Betreiber von Ladestationen benötigen eine Reihe verschiedener Systeme, um die Kontrolle über ihre Geräte und auftretende Fehler behalten zu können. Wer kann den Überblick behalten – welche Fehler treten auf? Welche davon sind bereits z. B. einem Dienstleister zugewiesen? Welche sind noch nicht bearbeitet?

Die gute Nachricht ist, dass solche Workflow-Systeme bereits für den traditionellen Kraftstoffeinzelhandel existieren und leicht auf diese neuen Geschäftsmodelle übertragen werden können. Je besser die Organisation der gesamten Ladeinfrastruktur ist, desto höher sind die Chancen, sich von der Konkurrenz abzuheben und eine starke Marktposition aufzubauen.

omis ist eine cloudbasierte Softwarelösung, die speziell für dezentrale Organisationsstrukturen entwickelt wurde. Mehr als 5.000 Standorte nutzen omis bereits für wichtige Wartungsaufgaben und profitieren von spürbaren Kosteneinsparungen, einer deutlichen Qualitätsverbesserung, einer höheren Verfügbarkeit der Geräte und verkürzten Bearbeitungszeiten. Durch seinen modularen Aufbau kann omis an die individuellen Bedürfnisse jedes Kunden angepasst werden.

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